Werner Pfister & Regula Basler

Hof Bad Maisprach

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Hunde

Deutsche Dogge: Gonza von der Klostermühle, geboren: 27.06.08

Allgemeines Erscheinungsbild
Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem grossen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, einer wohlproportionierten Linienführung sowie ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.
Stammbaum (PDF, 535 kb)

Entlebucher Sennenhund: Daria vom Bad Maisprach, 13-jährig

Der Entlebucher Sennenhund ist ein unkomplizierter, pflegeleichter, robuster Hund mit klugem Gesichtsausdruck und angenehmen Wesen. Seine geringe Grösse (Schulterhöhe 44-50 cm + 2 cm Toleranz bis 52 cm für Rüden und  42 - 48 cm + 2 cm Toleranz bis 50 cm für Hündinnen) und sein muskulöser Körperbau (Gewicht 25-30 kg) lassen ihn gedrungen und stämmig aussehen, dennoch ist er sehr beweglich und reagiert blitzschnell.

Sein glänzendes dreifarbiges Stockhaar (goldbrauner Brand mit weisser Zeichnung auf schwarzem Grund) ist kurz. Dadurch haart er kaum und hundelt auch nicht, wenn er aus der Nässe kommt. Die vollständige Beschreibung des Rassestandards finden sie unter
www.entlebuchersennenhunde.ch/main.php




 

Ziegen: Capra Crigia

Die Capra Grigia oder "Cavra del sass", wie man sie im Bündner Calancatal nennt, fällt mit ihrer grauen Körperfärbung auf, die mit der Farbe von gebrochenem oder gewaschenem Granit verglichen wird. Man trifft sie in den Farbschlägen silbergrau, dunkelgrau bis grauschwarz meliert an. Ihre kräftigen, nach hinten gebogenen Hörner stehen für die Widerstandskraft und Ursprünglichkeit der Tiere. Dank ihrer ausgeprägten Muskulatur, der harten Hufe und der hohen Trittsicherheit sind die schönen Ziegen optimal an das Leben in den südlichen Alpen angepasst.

Die Capra Grigia (Graue Bergziege) wird extensiv gehalten, bewegt sich äusserst sicher im steilen und unwegsamen Gelände und ist sehr alptüchtig. Sie ist bestens an das alpine Haltungssystem angepasst: lange Alpzeit, freie Haltung auf steilen Allmendweiden. Dank ihrer Robustheit und Vitalität ertragen sie das oft raue Klima in grossen Höhen. Als klassische Zweinutzungsziege kann sie sowohl in der Muttergeissenhaltung als auch als Milchziege mit respektabler Milchleistung eingesetzt werden. Das Erhaltungszuchtprojekt für die Capra Grigia befindet sich noch in der Aufbauphase. Das bedeutet, dass immer noch neue graue Tiere, die ProSpecieRara gemeldet werden, ins Zuchtbuch aufgenommen werden können. In dieser Phase ist Toleranz gefragt bei Abweichungen vom Rassestandard wie zum Beispiel weissen Flecken oder zu dunkle oder zu helle Tiere. Erst wenn der Bestand in den kommenden Jahren wieder zugenommen hat, kann die Zuchtauswahl strenger erfolgen.

Herkunft und Entwicklung
Die graue Bergziege Capra Grigia stammt aus den Tälern des Tessins und Graubündens, wo ihre Existenz seit über 100 Jahren dokumentiert ist. Der allgemeine Rückgang der Ziegenbestände, das Nicht-Anerkennen der Capra Grigia während der Ziegenrassenbereinigung von 1938 und das CAE-Virus haben dazu beigetragen, dass diese Rasse beinahe ausgestorben ist. Nur in den hintersten Bergtälern, wo ihre Trittsicherheit besonders zur Geltung kam, hatte die Capra Grigia eine Überlebenschance. Die Stiftung fand Ende der 90er-Jahre nur noch wenige Tiere, die als Nachfahren der historisch belegten Gruppe der graufarbigen Tessiner Ziegen bezeichnet werden konnten. Laut historischen Dokumenten von 1897 umfassten diese die Schläge Livinerziege, die Blenio-Valmaggiaziege und die Rivieraziege, die heute in der Rasse Capra Grigia zusammengefasst sind. Im Frühjahr 2006 konnte ProSpecieRara die Capra Grigia beim Bundesamt für Landwirtschaft wieder als offizielle Schweizer Rasse anerkennen lassen - ein wichtiger Erfolg auf dem Weg der Erhaltung.

Mehr zur Anerkennung der Schweizer Ziegenrasse bei www.prospecierara.ch

Heutige Verbreitung
Die Graue Bergziege ist heute eine der bedrohtesten Schweizer Ziegenrassen in der Schweiz. Sie ist vor allem auf der Alpensüdseite im Misox und im Calancatal anzutreffen. Zunehmend begeistern sich aber auch Züchter in der Deutschschweiz und in der Romandie für die stolzen Ziegen.

Bestandesentwicklung: leicht steigend
Nutzung: Fleisch, Milch, Landschaftspflege

Zuchtziele
· Angestrebt wird eine robuste Zweinutzungsziege (Fleisch und Milch)
· Geländegängigkeit, Gesundheit, frei von Erbfehlern
· Gute Fruchtbarkeit mit guten Aufzuchteigenschaften und ausreichende Milchproduktion
· Hohe Lebensdauer

 

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