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Hunde

Deutsche Dogge: Gonza von der Klostermühle, geboren: 27.06.08

Allgemeines Erscheinungsbild
Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem grossen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, einer wohlproportionierten Linienführung sowie ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.
Stammbaum (PDF, 535 kb)

Entlebucher Sennenhund: Daria vom Bad Maisprach, 13-jährig

Der Entlebucher Sennenhund ist ein unkomplizierter, pflegeleichter, robuster Hund mit klugem Gesichtsausdruck und angenehmen Wesen. Seine geringe Grösse (Schulterhöhe 44-50 cm + 2 cm Toleranz bis 52 cm für Rüden und  42 - 48 cm + 2 cm Toleranz bis 50 cm für Hündinnen) und sein muskulöser Körperbau (Gewicht 25-30 kg) lassen ihn gedrungen und stämmig aussehen, dennoch ist er sehr beweglich und reagiert blitzschnell.

Sein glänzendes dreifarbiges Stockhaar (goldbrauner Brand mit weisser Zeichnung auf schwarzem Grund) ist kurz. Dadurch haart er kaum und hundelt auch nicht, wenn er aus der Nässe kommt. Die vollständige Beschreibung des Rassestandards finden sie unter
www.entlebuchersennenhunde.ch/main.php




   

 

 

 

 

 

 

Unsere Evolèner

Belinda                                                           Castella

07.12.2010                                                      01.01.2011
                            
        



       
                          





Die Evolèner

Dem Kreuzzug zu Gunsten der einfarbigen Eringerrasse wurde aber durch Züchter entgegengearbeitet, welche um jeden Preis die schönen, weissen Zeichnungen sowie das elegante Erscheinungsbild erhalten wollten. Sie betrachteten, und wie man heute bestätigen darf, die Evolèner als die eigentliche Ursprungsrasse. Mit allen Mitteln wurde versucht, den Verlust dieser alten, lebendigen Kulturgutes entgegen zu treten. Dieser Widerstand kam sogar in einer Petition zum Ausdruck, welche Züchter aus Bagnes und Vollèges 1903 im Grossen Rat des Kantons Wallis einreichten, anscheinend ohne Erfolg.

Der Staat versuchte sie in die Knie zu zwingen, indem er ihnen Geldstrafen auferlegte und finanzielle Unterstützungen strich. Die Züchter widerstanden trotz bestehenden Gesetzen mehr als ein Jahrhundert lang den Schikanen und Diskriminierungen. Einige Evolènerzüchter verschlossen sogar ihre Stallstüren wenn sie den Hof verliessen, damit nicht ihre unerlaubt gehaltenen Stiere kastriert wurden. Der Evolènerbestand wurde trotz allem Widerstand mit der Zeit stark reduziert. Die Züchter mussten daher Tiere mit den Kollegen aus dem Valdôtin (Aostatal) austauschen, wo die Rasse auch heute noch existiert. Benützt wurden dabei die Pässe Col de Collon im Val d’Hérens und der Grosse St. Bernhard. Im 2. Weltkrieg, als die Grenze mit Italien geschlossen war, wurde der Austausch noch schwieriger und vor allem illegal. Es ist der Hartnäckigkeit einer Handvoll Züchter in den Seitentälern des Unterwallis zu verdanken, dass die Evolèner überhaupt noch existieren.

Mit der Zeit fand sich auch im Oberwallis eine Gruppe von Anhängern dieser Ursprungsrasse. Sie kauften Evolèner-Tiere aus den Restbeständen im Unterwallis und gaben speziell Acht auf die Auswahl von Tieren mit schöner Farbverteilung und charakteristischen Eigenschaften, welche zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht definiert waren. Im Herbst 1992 stellten sie die Evolèner in Saas-Grund ein erstes Mal zur Schau. 1993 stellten die Züchter der Evolènerrasse einen formellen Antrag an den Eringerverband, die Evolèner in allen Zuchtgenossenschaften als gleichberechtigt zu akzeptieren. Diesem Ansinnen wurde nicht stattgegeben mit der Begründung, die Tiere hätten keine Identität (Markierung oder Tätowierung) und der Verband habe mit den eigenen Tieren genug Arbeit! Nach diesem abschlägigen Bescheid wurde 1994 mit Hilfe der Pro Spezie Rara ein Herdebuch erstellt und im Januar 1995 die Genossenschaft der Walliser-Evolènerzüchter (EG 1) gegründet. Es wurde ein Massnahmenkatalog für die Förderung der Zucht des Evolèner-Rindes erstellt und in einem Papier das Zuchtziel und die Zuchtstrategie definiert. Durch diese Aktivitäten fanden sich rasch auch in der „Üsserschwiz" Anhänger der Evolèner, welche vorerst, jedoch mit zunehmendem Widerwillen, Unterschlupf in der EG 1 fanden. Dieser Umstand und auch Meinungsverschiedenheiten innerhalb der EG1 führten 2001 zur Gründung des Evolèner -Zuchtvereins. Diese Zweiteilung für die gleiche Sache ist sicher zu bedauern, war aber zum damaligen Zeitpunkt unumgänglich.

1997 wurde der „Züchterverband für gefährdete Nutztierrassen Pro Spezie Rara" gegründet, woran auch die Evolèner beteiligt waren. Am 12. Juni 1998 erfolgte die offizielle Anerkennung als Zuchtorganisation durch das Bundesamt für Landwirtschaft BLW. An der GV im Herbst 2004 wurden die Statuten dieses Verbandes revidiert und der Name in „Züchterverband für seltene Nutztierrassen (ZV SNR)" geändert. Mit der Mitgliedschaft der Evolènerorganisationen an diesem Verband erhielt das Evolèner-Rind die staatliche Anerkennung und hat somit Anrecht auf Förderung durch die öffentliche Hand. Dies spezifischen Eigenschaften der Evolèner werden wie folgt beschreiben: Sie sind robust, genügsam und vital. Es kommen schwarze, rote und kastanienbraune Färbungen vor. Auch bekannt ist das Phänomen, dass Kälber dunkelrot geboren werden, jedoch beim ersten Haarwechsel schwarz umfärben. Das Markenzeichen für das schöne Aussehen sind die weissen Abzeichen. Idealerweise ist auf der Stirn ein nicht zu grosser „Stern". Schulter- und Kreuzflecken sind erwünscht. Unterbauch mit -brust sollen weiss sein. Ebenfalls weiss sollen der untere Teil der Röhren resp. Schienen sein, sowie die untere Schwanzhälfte. Pigmentierte Kronen und Klauen sind ebenfalls erwünscht.

Dass lange nicht alle Evolèner bezüglich Färbung diesem Idealbild entsprechen hat Alexis Gex-Fabry (1996) in seiner Diplomarbeit „Das Evolèner Rind: Studie über die Geschichte und Zucht" am SIL in Zollikofen CH anhand von alten Photos und bildlichen Darstellungen nachgewiesen. Diese Tatsache sorgt auch heute noch innerhalb der Züchterschaft für Gesprächstoff. Es gibt immer wieder Tiere, welche kaum Weiss aufweisen, andere haben viel Weiss und ähneln Flecken, wieder andere zeigen pinzgauerähnliche Zeichnungen. Das Evolèner-Rind ist eine kleinrahmige Zweinutzungsrasse und weist im Verhältnis zur Körpergrösse und dem Futteraufwand eine ansprechende Milchleistung auf (2500 – 3500 kg / Laktation ausgewachsene Kühe). Hervorzuheben ist, dass die Milch bei einem guten Eiweissgehalt ein sehr enges Verhältnis zum Fett aufweist (ø - Unterschied ~ 0,3 %).

 

Der Körper soll harmonisch sein, mit guter Brust- und Flankentiefe und guter Bemuskelung an allen Partien. Der Kopf ist behornt, kurz und mit breiter Stirn.

Dank dem feinen aber starken Knochenbau ist die Schlachtausbeute sehr gut. Die anerkannt hochstehende Zartheit des Fleisches bleibt auch bei älteren Tieren erhalten. Diese Tatsache und der gute Mutterinstinkt zeigt, dass sich die Evolèner auch sehr gut für die Mutterkuhhaltung eignen.

Der Rassenstandard verlangt eine Widerristhöhe bei Kühen zwischen 115 und 125 cm und ein Gewicht von 400 – 600 kg. Stiere 5 cm grösser und 100 kg schwerer.

 

 

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